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Klinisches Planungswissen

Hüftplanung Software für THA, COR und Pelvic Tilt

Digitale Hüftplanung für Beinlänge, femorales Offset, Center of Rotation, Pfannen- und Schafttemplating, Pfannenorientierung und funktionelle Beckenanalyse.

Mehr als 19 Jahre praktische Templating-ErfahrungExpertisegeführt · browserbasiert · klinisch strukturiert
Praxisdefinition

Was professionelle Planungssoftware tatsächlich leisten sollte

Hüftplanung muss femorale und azetabuläre Rekonstruktion verbinden. Eine plausibel wirkende Schaftgröße ist noch kein vollständiger Plan: Pfannenzentrum, Hüftzentrum, Halslänge, Offset, Beinlänge und Beckenstellung beeinflussen sich gegenseitig.

Das Hüftmodul spiegelt langjährige praktische Erfahrung mit THA-Templating, Implantatanatomie und den Folgen von Halslänge, Offset, Pfannenzentrum und Schaftposition wider.

Fragen, die der Workflow beantworten muss

  • Wo liegt das native oder geplante Hüftzentrum?
  • Wie sollen Beinlänge und femorales Offset rekonstruiert werden?
  • Welche Pfannen- und Schaftgrößen passen zu Knochenangebot und Position?
  • Wie beeinflusst die Beckenorientierung die radiografische Pfannenbeurteilung?
  • Welche Werte stammen aus dem Bild und welche benötigen operative Beurteilung?

Ein nachvollziehbarer Planungsworkflow

  1. 01

    Beckenreferenz prüfen

    Projektion, Beckenrotation und Zuverlässigkeit beidseitiger anatomischer Referenzen beurteilen.

  2. 02

    Ausgangsgeometrie erfassen

    Beinlängendifferenz, Offset und COR-Beziehungen vor dem Templating messen.

  3. 03

    Pfanne planen

    Größe, Abdeckung, Zentrum und radiografische Orientierung beurteilen.

  4. 04

    Schaft planen

    Kanalfüllung, Ausrichtung, Schulterhöhe, Halslänge und Beziehung zur Femuranatomie prüfen.

  5. 05

    Reponiertes Konstrukt bewerten

    Nach Kopf-/Halswahl und Reposition die geplante Beinlänge und das Offset kontrollieren.

  6. 06

    Funktionellen Kontext ergänzen

    Bei Bedarf Anteversion, Pelvic Tilt sowie Stehen/Sitzen in getrennten Workflows analysieren.

Nutzbare Planungsergebnisse

  • Pfannen- und Schaftgrößenschätzung
  • Beinlängendifferenz und geplante Änderung
  • Femorales Offset und COR-Rekonstruktion
  • Pfanneninklination/-anteversion
  • THA-Planungsreport

Typische Qualitätsgrenzen

  • Beckenrotation oder -schiefstand
  • Kalibrierungsmarker weit außerhalb der Hüftebene
  • Dysplasie, Deformität oder Vorimplantate benötigen zusätzliche Bildgebung
  • Radiografische Orientierung mit funktioneller Orientierung gleichsetzen
  • Weichteile und intraoperative Stabilität ignorieren
FAQ

Häufige Fragen

Welche Parameter sind bei der THA-Planung zentral?

Beinlängendifferenz, femorales Offset, Center of Rotation, Pfannengröße und -position, Schaftgröße, Halslänge und die geplante Rekonstruktion der Hüftgeometrie.

Was bedeutet COR-Rekonstruktion?

COR steht für Center of Rotation. Bei der Rekonstruktion wird das geplante Hüftzentrum anhand anatomischer Referenzen und gegebenenfalls der Gegenseite bestimmt.

Warum ist Pelvic Tilt relevant?

Die Beckenstellung kann die funktionelle Orientierung der Pfanne zwischen Stehen und Sitzen verändern. Eine getrennte funktionelle Betrachtung kann diesen Zusammenhang sichtbar machen.

Kann die Planung eine intraoperative Kontrolle ersetzen?

Nein. Präoperative Planung ist eine Vorbereitung. Intraoperative Befunde, Stabilität, Weichteilsituation und finale Implantatentscheidung müssen chirurgisch beurteilt werden.

Erfahrung hinter OrthoMetiQ

Bastian Pesl

Gründer von OrthoMetiQ und Spezialist für digitale präoperative Planungsworkflows, Implantat-Templating und orthopädische Software. Die Inhalte beruhen auf nahezu zwei Jahrzehnten direkter Berufserfahrung mit Planungssystemen, Implantatbibliotheken und klinischen Anwendern.

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